News · Event-Rückblick

Food Connect Berlin 2026: Kooperation mit nosh.food

📍 CIC Berlin, Alt-Treptow · 15. September 2026

Nosh Burger vom Grill: der neue Butcher Style Burger von Nosh.bio beim Auftakt von Food Connect Berlin im CIC Berlin

Food Connect Berlin ist an den Start gegangen, und ich war diesmal nicht als Besucher da, sondern mit der Grillzange in der Hand. Für meine Freunde von Nosh.bio habe ich beim Auftakt von Food Connect Berlin im CIC Berlin den brandneuen Butcher Style Burger gegrillt und mit über 300 Portionen hoffentlich einige Besucher der Food Connect Berlin am 15.09.2026 happy gemacht. Von Werder (Havel) ging's dafür mal wieder rein in meine alte Heimat Berlin, und ganz ehrlich: Das war schon ein besonderes Gefühl, mal wieder durch meine alten Straßen zu laufen. Was Food Connect Berlin eigentlich ist, wie sich der neue Nosh Burger am Rost geschlagen hat und mit welchem Fazit ich wieder Richtung Havel gefahren bin, erzähle ich euch jetzt.

Was ist Food Connect Berlin eigentlich?

Falls ihr noch nie von Food Connect Berlin gehört habt: Das ist ein brandneues Netzwerk für Berlins Food-, Gastro- und FoodTech-Szene, offiziell gestartet am 15. September 2026. Und das Ganze ist kein kleines Feierabendprojekt von ein paar Foodies, sondern richtig groß aufgehängt. Hinter Food Connect Berlin stehen gleich drei Partner gemeinsam: die Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, das CIC Berlin als Gastgeber-Standort und die auf kulinarische Diplomatie spezialisierte Agentur Food Embassy. Das Ganze läuft unter dem Dach von "Food Made in Berlin". Also wirklich kein Pappenstiel, sondern ein Projekt mit echtem institutionellem Gewicht.

Bei Food Connect Berlin sollen Leute an einen Tisch kommen, die sich im Alltag sonst eher selten über den Weg laufen: junge Food-Start-ups treffen auf etablierte Hersteller, Restaurants und Hotellerie treffen auf Wissenschaft, dazwischen Investor:innen, bestehende Branchennetzwerke und die Verwaltung. Der Grundgedanke ist simpel: Wer Berlins Food-Kompetenz sichtbarer macht, sorgt automatisch für mehr Kontakte, und aus Kontakten werden im besten Fall echte Kooperationen für den Standort. Dafür soll es künftig regelmäßige Netzwerktreffen, Pitch-Runden für nachhaltige Food-Ideen und Formate zum Wissensaustausch geben, aber eben auch ganz bodenständige Sachen wie gemeinsames Probieren und Verkosten. Und genau da kam ich mit meinem Grill ins Spiel.

Als festen Ort bekommt die Berliner Food-Branche im CIC Berlin einen eigenen Community-Raum, dazu einen Showroom für Berliner Food-Produkte, den die Initiative liebevoll "Food-Future-Späti" nennt. Parallel wächst mit "Food Made in Berlin" eine gemeinsame Dachmarke heran, unter der Berliner Food-Unternehmen künftig auch international besser auffindbar sein sollen. Food Connect Berlin will dabei nichts Bestehendes kaputt machen, sondern eher Orte wie die Markthalle Neun oder die Foodbase Zickenhöfe enger miteinander verknüpfen.

Ganz aus dem Nichts kam der Auftakt von Food Connect Berlin übrigens nicht. Die Berliner Food-Szene hatte sich schon vorher bei diversen Gelegenheiten gefunden, unter anderem auf der Grünen Woche, und auch bei den "Thursday Gathering"-Abenden im CIC Berlin war "Food made in Berlin" schon mehrfach Thema. Erst im August hatte sich außerdem mit dem Berlin Food Network e.V. ein eigener Branchenverband gegründet, zu dessen Gründungsfeier rund 100 Leute aus Gastro, Food-Handwerk, Handel und Start-ups kamen. Man merkt also: In Berlins Food-Szene ist gerade richtig viel Bewegung drin, und Food Connect Berlin ist mittendrin statt nur dabei.

Kulinarische Diplomatie: Wer steckt hinter Food Embassy?

Neben der Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz und dem CIC Berlin ist Food Embassy der dritte große Partner hinter Food Connect Berlin, und für mich persönlich fast der spannendste. Die Berliner Agentur hat sich komplett auf kulinarische Diplomatie spezialisiert, also darauf, Produkte, Marken, Institutionen und sogar ganze Länder übers Essen auf internationalen Märkten sichtbar zu machen. Food Embassy ist eine Marke der TasteHub Management (THM) GmbH mit Sitz mitten in Berlin und zusätzlichen Spezialist:innen in Hamburg, München und international.

Gegründet wurde Food Embassy 2020 von Holger Böckner, der davor schon mehr als 15 Jahre im globalen Kommunikationsgeschäft unterwegs war. Besonders sein Bezug zu Kanada zieht sich wie ein roter Faden durch seine Projekte: Holger ist Teil des Global Mentor Program der kanadischen Regierung, das Food-&-Beverage-Unternehmen beim Markteintritt in fremde Märkte unterstützt, außerdem Gründer und Geschäftsführer von The Poutine Kitchen, die kanadisches Street Food nach Deutschland bringt und dafür sogar bei "Die Höhle der Löwen" vorgesprochen hat, sowie Geschäftsführer von Taste of Canada, einer offiziellen Informationsplattform der kanadischen Regierung für den deutschsprachigen Raum, die von Food Embassy betrieben wird. Kennengelernt habe ich Holger übrigens schon vorher, auf der Deutschen Grill- & BBQ-Meisterschaft 2026 in Fulda – umso schöner war es, ihn beim Auftakt von Food Connect Berlin wiederzutreffen.

Konkret deckt Food Embassy dabei ein ziemlich breites Leistungsspektrum ab: Marketing, PR und Social Media für die Lebensmittelbranche, dazu Food-Fotografie und Design, Beratung bei Import-, Export- und Kennzeichnungsfragen, Aufbau von E-Commerce-Strukturen und Markteintrittsstrategien sowie die Organisation von Events und Messeauftritten. Bei Food Connect Berlin bringt Food Embassy genau dieses Know-how ein: Die Agentur soll dabei helfen, dass Berlins Food-Szene nicht nur lokal, sondern auch international besser wahrgenommen wird, was auch prima zum Ziel der neuen Dachmarke "Food Made in Berlin" passt. Mehr zu Food Embassy und ihrer Arbeit als kulinarische Botschafter gibt's auf foodembassy.de.

Der Auftakt von Food Connect Berlin im CIC Berlin

Am 15. September ging's dann los: Ab 17 Uhr wurde Food Connect Berlin offiziell im CIC Berlin in Alt-Treptow vorgestellt, mit Talk-Runden wie "Food Made in Berlin – warum braucht es eine gemeinsame Dachmarke?" und "Genussorte für Berlin – welche Rolle haben Markthallen, Wochenmärkte und Food Courts?". Dazwischen haben sich mehrere Start-ups aus der nachhaltigen Food-Branche mit eigenen Produktproben vorgestellt.

Was mich richtig gefreut hat: super nettes Publikum, total entspannte Atmosphäre, kein steifes Business-Event-Gehabe, obwohl im Hintergrund lauter offizielle Unterstützer standen. Man stand im Innenhof zusammen, hat sich unterhalten, ausprobiert, gelacht. Mit vor Ort waren außerdem jede Menge Akteure aus der Berliner Food-Szene, unter anderem Food Campus, Food Network Berlin, Berlin Food Week, visitBerlin, Berlin Partner und die Berliner Wirtschaftsverwaltung. In dieses Umfeld haben mein Grill und der neue Nosh.bio-Patty richtig gut reingepasst.

Mit an meiner Seite: Stefan Emanuel Grill von Nosh, der bei Nosh.bio den Bereich Business Development verantwortet und genau der Ansprechpartner ist, über den Kooperationen wie diese zwischen Nosh und Partnern wie mir überhaupt erst zustande kommen. Ohne Stefan Emanuel Grill und sein Nosh-Team hätte es den Auftritt von Nosh beim Auftakt von Food Connect Berlin so nicht gegeben.

ickegrille mit Stefan Emanuel Grill von Nosh vor Ort beim Auftakt von Food Connect Berlin im CIC Berlin

Zurück in meiner alten Heimat: mit Stefan Emanuel Grill von Nosh beim Auftakt von Food Connect Berlin.

Am Grill: der neue Nosh Burger

Am liebsten hätte ich für den Auftakt von Food Connect Berlin natürlich über offenem Feuer gegrillt, das wisst ihr ja. Ging im Innenhof vom CIC Berlin aber leider nicht. Also standen dort drei Teppanyaki-Grills bereit, was dem Ergebnis aber überhaupt keinen Abbruch getan hat. Mitgebracht hatte Nosh.bio ihren brandneuen Butcher Style Burger Patty, ein Hybrid aus 80 % Rindfleisch und 20 % Koji Protein, 120 Gramm schwer und wie gemacht fürs Smashen. Im Handling merkt man dem Patty seine besondere Rezeptur überhaupt nicht an, er verhält sich eins zu eins wie ein klassisches Beef Patty: schön saftig, voller Fleischgeschmack, und auf dem heißen Teppanyaki-Grill entwickelt er genau die Kruste, die ein guter Smashburger braucht.

Der neue Nosh Burger von Nosh.bio wird auf dem Teppanyaki-Grill gesmasht, im Hintergrund die Fassade des CIC Berlin

Keine offene Flamme, aber ordentlich Kruste: der neue Nosh Burger frisch vom Teppanyaki-Grill.

Das eigentlich Spannende steckt aber im Detail: Mit 20 % weniger Rindfleisch ist der Nosh Burger nicht nur nachhaltiger unterwegs, sondern auch günstiger in der Herstellung und enthält weniger Fett und Cholesterin, ohne dass man davon beim Reinbeißen irgendwas merkt. Über 300 Portionen habe ich davon am Auftaktabend von Food Connect Berlin direkt von den Teppanyaki-Grills kostenlos an die Leute verteilt, und der Nachschub an Patties ging ziemlich schnell zur Neige.

Ganz nebenbei, für alle, die jetzt selber Lust aufs Grillen bekommen haben: Der Nosh Burger kam beim Auftakt von Food Connect Berlin bewusst pur und ohne Schnickschnack auf den Teller, aber daheim am Grill in Werder wandert bei mir über so ein Patty grundsätzlich noch eine Prise von meinen eigenen Gewürzen. Genau die gibt's gerade mit ordentlich Rabatt:

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Koji-Protein: die Technik hinter dem Nosh.bio Burger

Hinter dem Namen Butcher Style Burger steckt die Koji-Technologie von Nosh.bio, einem Berliner Foodtech-Unternehmen, das 2022 von Tim Fronzek (vorher unter anderem Co-Gründer von reBuy.com) und dem brasilianischen Mikrobiologen Felipe Lino gegründet wurde. Nosh.bio setzt dabei auf Biomasse-Fermentation: Aus dem Koji-Pilz Aspergillus oryzae, der in Japan seit Ewigkeiten für Sake, Miso und Sojasauce verwendet wird, entsteht so in rund 24 Stunden ein funktionales Protein, ein Prozess, der eher an Bierbrauen erinnert als an klassische Fleischproduktion und tatsächlich in einer ehemaligen Brauerei in Sachsen stattfindet.

Dabei geht Nosh.bio zwei Wege: Es gibt das Koji-Protein pur als Zutat für andere Hersteller, und es gibt fertige Hybrid-Produkte wie unseren Butcher Style Burger, bei denen ein Teil des Rindfleischs durch Koji-Protein ersetzt wird, genauso funktioniert das Prinzip zum Beispiel auch bei Hackfleisch. Der Vorteil gegenüber einem reinen Fleischprodukt: weniger Fett und Cholesterin, dazu Clean Label ganz ohne künstliche Zusatzstoffe oder Texturierer, und trotzdem eine sehr saftige Textur, die man dem Patty am Rost auch angemerkt hat.

Fertiger Nosh Burger mit geschmolzenem Käse: der Butcher Style Burger von Nosh.bio beim Auftakt von Food Connect Berlin

Geschmolzener Käse, saftiges Patty: So kam der Nosh Burger bei den Gästen von Food Connect Berlin an.

Laut Nosh.bio spart das Koji-Protein gegenüber reinem Rindfleisch bis zu 90 % CO₂, 98 % Wasser und 99 % Landnutzung, ziemlich beeindruckende Zahlen für ein Produkt, das am Ende einfach nur richtig gut schmecken muss. Produziert wird möglichst ressourcenschonend, und über Partnerschaften wie mit der Zur Mühlen Group finden die Produkte inzwischen auch den Weg in Handel und Gastronomie. Nosh und ich kennen uns schon länger, nicht zuletzt über Stefan Emanuel Grill von Nosh, der die Zusammenarbeit auf Nosh-Seite mit betreut, deswegen war es für mich auch was Besonderes, den neuen Nosh Burger ausgerechnet bei dieser Kooperation mit Nosh zum Auftakt von Food Connect Berlin einem größeren Publikum vorzustellen. Im Berliner Gastro-Alltag angekommen ist die Koji-Technologie übrigens schon im Herbst 2025, in der Speisemanufaktur Adlershof. Food Connect Berlin war jetzt also schon der nächste große Auftritt für den Nosh Burger.

Mein Fazit zu Food Connect Berlin

Für mich war der Auftakt von Food Connect Berlin genau die Mischung, die ich an solchen Terminen schätze: bodenständiges Grillen und Probieren auf der einen Seite, im Hintergrund aber ein richtig ernstgemeintes Netzwerk mit Senatsverwaltung, CIC Berlin und Food Embassy. Kein steifer Businesstermin, sondern gute Gespräche, neue Kontakte und am Ende auch einfach ein sehr leckerer Burger. Wenn Food Connect Berlin in dem Tempo weitermacht, wird das ein richtig spannender neuer Fixpunkt für die Berliner Food-Szene, und ich bin schon gespannt, wann ich mit meinem Grill da wieder dabei sein darf.

Die Fakten zu Food Connect Berlin im Überblick

  • Wann: 15. September 2026, ab 17:00 Uhr
  • Wo: CIC Berlin, Lohmühlenstraße 65, 12435 Berlin (Alt-Treptow)
  • Initiative: Food Connect Berlin, gemeinsam von Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, CIC Berlin und Food Embassy, im Rahmen von "Food Made in Berlin"
  • Food Embassy: Agentur für kulinarische Diplomatie, Marke der TasteHub Management (THM) GmbH, Sitz in Berlin mit Spezialist:innen in Hamburg, München und international
  • Gründer Food Embassy: Holger Böckner (seit 2020), außerdem Gründer von The Poutine Kitchen und Geschäftsführer von Taste of Canada
  • Ziel: Berlins Food-Szene sichtbarer machen und neue Kooperationen zwischen Start-ups, Industrie und öffentlicher Hand anstoßen
  • Programm: Talk-Runden zu Dachmarke und Berliner Genussorten, Vorstellung des neuen Community-Raums und "Food-Future-Späti", Start-up-Pitches
  • Weitere Akteure vor Ort: u. a. Food Campus, Food Network Berlin, Berlin Food Week, visitBerlin, Berlin Partner, Berliner Wirtschaftsverwaltung
  • Am Grill: ickegrille für die Nosh.bio GmbH
  • Vor Ort für Nosh: Stefan Emanuel Grill, Business Development bei Nosh.bio
  • Serviert: über 300 Portionen Nosh Butcher Style Burger, kostenlos
  • Der Patty: 80 % Rindfleisch, 20 % Koji Protein, 120 g, ideal zum Smashen

Mehr Infos zum Nosh Burger gibt's auf nosh.food/hybrid-mince, mehr zur Koji-Technologie und den Nosh Solutions dahinter auf nosh.bio/technology und nosh.bio/solutions. Weitere Hintergründe zu Food Connect Berlin und zur Dachmarke "Food Made in Berlin" gibt's bei newfoodx-magazin.com und andersen-marketing.de. Einen Einblick in die "Thursday Gathering"-Reihe im CIC Berlin gibt's bei der Venture Café Berlin Community, und die offizielle Ankündigung findet ihr auf der LinkedIn-Seite von Food Connect Berlin.